• Egon Raffaelli

Reiseblogs im Web - Unique Content mit Mehrwert?

Unique Content mit Mehrwert oder lediglich eine Art, die eigene Leidenschaft auszuleben und dadurch Geld zu verdienen?


Reiseblogs liegen schwer im Trend und es gibt unendlich viel, unkontrollierten, Nachwuchs. Nie zuvor wurde auf Google so intensiv nach Reiseblogs gesucht. Sieht man sich dieses Verhalten etwas genauer an, so erkennt man zwei saisonale Höhepunkte in denen im Internet nach Reisen gesucht wird: Im Januar sowie im Juli und August.



Muss ein Hotel oder eine Tourismus PR Agentur jeden Blogger Anfragen Folge leisten?


Eine klassische und gut aufgestellte Kommunikationsagentur Tourismus kann sich mittlerweile von Blogger-Anfragen kaum mehr retten. Allerdings halten wir unseren Fokus immer klar vor Augen und prüfen jede einzelne Anfrage nach einem verantwortungsvollen Umgang mit Inhalten und Werbung, eine gewisse Reichweite und Bekanntheit, ein passendes Target sowie drei Grundkriterien, die unsere PR und Öffentlichkeitsarbeit ausmachen: Strategie Kommunikation Tourismus. Dabei muss jeder Blog, der sich eine Zusammenarbeit vorstellen kann, allen diesen drei Schlagwörtern gerecht werden. Ausnahmslos. Außerdem haben erfolgreiche Blogs eine Vision bzw. sehen das große Ganze und verlieren sich nicht in den täglichen Kleinigkeiten. Insofern muss sich eine Tourismus PR Agentur nicht mit unbedingt jedem Blog uneingeschränkt auf eine Zusammenarbeit einlassen. Man muss einen Blog jedoch prüfen und nicht von einfachen aufgrund der Menge der „Follower“ entscheiden, sondern gründlich recherchieren, welche Kriterien erfüllt werden. Sollte das Ergebnis der Analyse nicht zugunsten des Blogs ausfallen, so muss es auch keine Zusammenarbeit geben.


Reiseblog Strategie Kommunikation Tourismus

Daraus leiten sich konkrete Ziele ab, wohin der Blog sich entwickeln soll und welche Zielgruppe sie ansprechen. Meist merkt man sofort, ob ein Blogger mit Herzblut bei einem Thema dabei ist oder pure Improvisation, lediglich eine lukrative Nische entdeckt wurde oder gar Zeitvertreib dahinter stecken. Gerade Blogs, die so sehr mit der Person des Bloggers verbunden sind, profitieren sehr stark von Leidenschaft – darunter kann dann der Content leiden – wenn es eine Selbstdarstellung des Bloggers wird bzw. lediglich um finanzielle Zuschüsse geht, dann wird wohl jede Tourismus PR Agentur davon abraten. Für den Beruf “Blogger/in” (wie auch Instagrammer/in und Youtuber/in) muss man keine Ausbildung absolvieren, nicht studieren und keinen Abschluss vorweisen. Jede/r ist heutzutage in der Lage, eine Webseite zu erstellen oder einen Kanal zu eröffnen und seine Meinung zu verbreiten, unabhängig von der Intelligenz oder Sinnhaftigkeit.

Erfolgreiche Blogs geizen normalerweise weder mit Links zu anderen Websites und/oder Blogs, noch mit News und Artikel – die regelmäßig bzw. im täglichen Rhythmus erscheinen und über einen guten Content, also Inhalt, verfügen.

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